HandelGrün: Von der grünen Wiese an den Strommarkt.

HandelGrün: Von der grünen Wiese an den Strommarkt.

Virtuelles Kraftwerk in der Cloud: Smarte Direktvermarktung für die Energiewende.

  • Vollautomatisierte Datenpipeline für Handel und Abrechnung – aktuell im Aufbau für den Marktstart 2027
  • Single Source of Truth für Stamm- und Bewegungsdaten aus einer Vielzahl an externen Quellen
  • Low-Code-Konfiguration für operative und regulatorische Prozesse in Eigenregie
  • Skalierbare Architektur für wachsende Wind- und PV-Portfolios im Zuge der Energiewende
KundeHandelGrün GmbH & Co. KG
BrancheEnergie
HauptsitzHamburg | Deutschland
Mitarbeitende7
PurposeAls unabhängiger Direktvermarkter treibt HandelGrün die Marktintegration von 100 % erneuerbaren Energien voran.
  • Applications
  • Automation
  • Connectivity
  • VIRTIMO CLOUD

Smarte Dateninfrastruktur für die grüne Wiese.

Ein neues Business auf der sprichwörtlichen grünen Wiese hochzuziehen, erfordert weit mehr als nur Branchen-Know-how – es braucht eine IT-Basis, die ab der ersten Sekunde liefert.

Genau vor dieser Herausforderung stand die HandelGrün GmbH & Co. KG. Als neu gegründeter Direktvermarkter bündelt das Unternehmen zukünftig Wind- und Photovoltaikanlagen zu virtuellen Kraftwerken, um diese volatilen Erzeuger ab geplantem Marktstart 2027 erlösoptimiert an den Strommarkt zu bringen. Eine Rolle, ohne die der weitere Ausbau der Erneuerbaren nicht funktioniert: Jede Anlage, die nicht wirtschaftlich vermarktet werden kann, wird auch nicht gebaut.

Das Umfeld verzeiht dabei keine Verzögerungen: In einem 24/7-Geschäft in Echtzeit, in dem Einspeisemengen wetterbedingt stark schwanken, ist jede Downtime der Handelssysteme unmittelbar spürbar – wirtschaftlich wie regulatorisch.

© HandelGrün

In zwei Wochen von Null auf startklar.

Doch wie realisiert man ein solch geschäftskritisches Set-up unter enormem Zeitdruck? Für HandelGrün war früh klar, dass der Aufbau einer eigenen Serverinfrastruktur zu viele Ressourcen gebunden und den Markteintritt spürbar verzögert hätte. Stattdessen entschied sich das Start-up für maximale Agilität und setzte vom ersten Tag an auf die VIRTIMO CLOUD als digitales Fundament. Rund zwei Wochen nach den ersten strategischen Gesprächen war die Basis-Architektur aufgesetzt – und damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass HandelGrün ihr Business überhaupt aufbauen kann.

Im Zentrum der Zusammenarbeit stand das gezielte Enabling: In gemeinsamen Workshops haben wir das Team von HandelGrün befähigt, die Plattform eigenständig zu nutzen und Geschäftsprozesse selbst zu implementieren. „Wir sind zu Beginn sehr stark fachlich und architektonisch gestartet, um herauszuarbeiten, welche Business Capabilities HandelGrün in der Rolle als Direktvermarkter überhaupt benötigt.”, erinnert sich Martin Büscher.

Die VIRTIMO CLOUD als Single Point of Truth.

Um die Datenmengen aus dem hochfrequenten Energiemarkt zu beherrschen, fungiert die auf der VIRTIMO CLOUD basierte Plattform als zentrales Nervensystem, das sämtliche Stamm- und Bewegungsdaten bündelt. Dabei werden Stammdaten aus verschiedenen Fachsystemen im Sinne eines Single Point of Truth nahtlos in die Architektur integriert: „Wir führen verschiedene externe Quellen auf der Plattform zusammen, befüllen damit das Stammdatensystem und leiten automatisch neue Datenobjekte wie Anlagen-Zeitreihen ab.“, erläutert Mika Krieg, Consultant bei Virtimo.

„Bei den verschiedenen Bereichen, die es in einem Unternehmen gibt, darf nicht jeder seine eigene Datenhaltung pflegen”, betont Martin Büscher, „sonst hat man am Ende drei Wahrheiten und nicht die eine, die zählt. Gerade dort, wo sich Daten schnell ändern, müssen wir sicherstellen, dass an jeder Stelle mit den aktuellsten Daten gearbeitet werden kann.“ Damit wird die Voraussetzung für eine vollautomatisierte Datenpipeline geschaffen, die eine präzise Abwicklung aller Prozesse vom Day-Ahead- und Intra-Day-Handel an den Strombörsen bis hin zur finalen Abrechnung ermöglichen wird.

© HandelGrün

Ein Fundament, das mit der Energiewende wächst.

Über den Low-Code-Service IGUASU, der Integrations- und Automatisierungskomponente der VIRTIMO CLOUD, bauen die Entwickler:innen bei HandelGrün derzeit die Prozesse, mit denen das Unternehmen Anfang 2027 mit ersten Anlagen in die Vermarktung geht.

Die Architektur ist dabei von Anfang an auf Skalierung ausgelegt: Neue Geschäftsbereiche und zusätzliche Dienste lassen sich flexibel einbinden. Was wächst, ist das Portfolio – und die Plattform wächst mit. Damit skaliert am Ende nicht nur ein Unternehmen, sondern die Menge an erneuerbarer Erzeugung, die wirtschaftlich in den Markt findet.

Im Interview:
Virtimo und HandelGrün

bei Welt der Wunder.

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